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Unterkunft nahe Trosky und Burg Kost

Unterkunft nahe Trosky und Burg Kost findet ihr in Jičín: fünfzehn bis achtzehn Kilometer zu beiden Burgen, eigene Küche und Parkplatz am Haus.

Die Türme Baba und Panna über der Burg Trosky erkennt man auf jeder zweiten Postkarte des Böhmischen Paradieses (Český ráj) — und genau so sieht der Blick aus dem Fenster unseres Apartments in Jičín an einem klaren Morgen aus. Unterkunft nahe Trosky bedeutet bei uns keinen einstündigen Umweg, sondern fünfzehn Kilometer, zwanzig Minuten mit dem Auto, eine Abzweigung von der Straße nach Turnov. Zum zweiten großen Ziel, der gotischen Burg Kost, ist es ähnlich nah, achtzehn Kilometer, und beide Burgen verbindet zudem einer der schönsten Wanderwege der Region. Für viele Gäste ist genau diese Kombination der Hauptgrund für die Anreise — Trosky allein besichtigt man nämlich in einer Stunde, und der Rest des Tages bliebe sonst leer.

Warum in Jičín wohnen, nicht direkt unter der Burg

Bei Trosky stehen ein paar Hütten und Pensionen direkt unter der Burg, doch abends findet man dort außer Grillen nichts — die letzte Führung endet gegen fünf, die Kasse schließt, und übrig bleibt Einsamkeit ohne Laden und ohne Restaurant. Bei Kost ist es ähnlich, dazu ist der Parkplatz an Sommer-Wochenenden schon vormittags voll.

In Jičín habt ihr den Marktplatz, Restaurants, eine Apotheke und einen Supermarkt vor der Tür, und trotzdem trennen euch von beiden Burgen keine zwanzig Autominuten. Die P&P Apartments bieten außerdem:

  • Eine voll ausgestattete Küche — nach einem ganzen Tag Ausflug kocht ihr selbst, ohne den Öffnungszeiten eines Restaurants hinterherzujagen.
  • Parken direkt am Haus — das Auto bleibt stehen, ihr fahrt los, wann ihr wollt, ohne Parkplatzsuche auf der Straße.
  • Eine Waschmaschine — Schlamm aus dem Plakánek-Tal und Staub von den Burgtreppen sind noch am selben Abend weg.
  • Das Zentrum zu Fuß erreichbar — zum Valdštejnovo náměstí (Wallenstein-Platz) sind es ein paar Minuten, abends müsst ihr nicht noch einmal ins Auto steigen.

Burg Trosky: zwei Türme auf Basaltkegeln

Trosky ist das Wahrzeichen des ganzen Böhmischen Paradieses, fotografiert wohl jeder unserer Gäste. Die beiden Turmruinen — Baba und Panna — stehen auf den Spitzen von Basaltkegeln, die aus der Landschaft ragen wie zwei zum Himmel gereckte Finger.

  • Öffnungszeiten: April bis Oktober, außerhalb der Saison nur ausgewählte Wochenenden, etwa der Adventsmarkt unter der Burg.
  • Eintritt: rund 130 Kč für Erwachsene, Kinder und Senioren weniger.
  • Aufstieg: vom Parkplatz unter der Burg rechnet mit 15 bis 20 Minuten bergauf, der Turm Panna hat eine Innentreppe bis zur Aussichtsplattform.
  • Aussicht: bei klarer Sicht seht ihr den Kozákov, den Kamm des Riesengebirges und den Ještěd.

Der Parkplatz unter der Burg ist im Sommer oft schon gegen zehn Uhr voll, deshalb raten wir Gästen, gleich nach dem Frühstück loszufahren.

Burg Kost: gotische Festung im Plakánek-Tal

Kost ist eine der wenigen tschechischen Burgen, die weder der Dreißigjährige Krieg noch die Hussitenzüge wesentlich verändert haben — deshalb sieht sie bis heute genau so aus, wie eine gotische Burg aussehen soll. Sie steht auf einem Felssporn, umflossen von einem Teich, sodass sich die Türme wunderschön im Wasser spiegeln.

  • Führungen: nur mit Führer, in der Saison stündlich, an Wochenenden sind Vormittagstermine schnell ausgebucht.
  • Eintritt: rund 170 Kč für den Basisrundgang, die längere Route mit dem Verlies etwas mehr.
  • Geöffnet: April bis Oktober täglich außer montags, im Winter nur an Wochenenden und Feiertagen.
  • Entfernung zwischen den Burgen: Trosky und Kost trennen knapp 13 Kilometer, mit dem Auto etwa 20 Minuten über die kurvige Straße bei Libošovice.

Zu Fuß durchs Plakánek-Tal

Wer einen ganzen Tag Zeit hat, lässt das Auto am Parkplatz bei den Teichen unter Trosky stehen und wandert durch das romantische Plakánek-Tal — ein schmales, bewaldetes Tal mit Sandsteinfelsen und einem Bach, das fast bis nach Kost führt. Die Strecke misst knapp 6 Kilometer und ist in gemütlichem Tempo in zwei bis drei Stunden zu schaffen.

Wo man unterwegs isst

In der Saison ist das Restaurant direkt unter Trosky mittags schon um zwölf Uhr voll. Wir fahren lieber ins Gasthaus in Borek pod Troskami, ein Stück vom Parkplatz entfernt, oder halten auf dem Weg nach Kost in Libošovice — die Küche ist genauso ehrlich, nur ohne Schlange. An den Parkplätzen unter beiden Burgen gibt es in der Saison zudem Stände mit Kartoffelpuffern und Bratwurst, ein idealer schneller Snack zwischen den Besichtigungen.

Beide Burgen an einem Tag verbinden

Ein bewährter Plan, den wir Gästen zum Frühstück mitgeben:

  1. Um 9 Uhr nach Trosky, solange der Parkplatz noch frei ist, direkt hinauf auf den Turm Panna.
  2. Gegen Mittag an den Teichen im Podtrosecká-Tal — ruhiges Wasser, Enten, ein idealer Platz für eine Pause mit Blick auf beide Türme.
  3. Nachmittags nach Kost, mit dem Auto über Libošovice oder zu Fuß durchs Plakánek-Tal, ihr schafft noch die letzte Nachmittagsführung.
  4. Abends zurück nach Jičín, die Koffer bleiben im Apartment, zum Abendessen sind es nur ein paar Schritte zum Marktplatz.

Mehr als einen Tag Zeit?

Wer bei uns einen Aufenthalt ab drei Nächten bucht, hängt an Trosky und Kost meist noch eines dieser Ziele als dritten Tag an:

  • Hrubá Skála und Burg Valdštejn (20 km) — ein Kammweg über dem Jizera-Tal mit Ausblicken auf Felstürme.
  • Schloss Humprecht bei Sobotka (15 km) — ein barockes Jagdschloss mit einem einzigartigen Echosaal, in dem ein Klavier wie ein ganzes Orchester klingt.
  • Prachovské skály (5 km von Jičín) — die bekannteste Felsenstadt der Region, ideal für einen Vormittag vor der Heimfahrt.

Diesen Bonustag hängen Gäste am häufigsten im Sommer an, wenn die Tage lang sind und für drei Ziele an einem Stück genug Licht bleibt.

Wann anreisen

  • Mai und Juni — die Burgen sind voll in Betrieb, aber ohne sommerlichen Andrang.
  • Juli und August — am meisten los, ein früher Start und eine vorab reservierte Zeit in Kost lohnen sich.
  • September — unser liebster Monat, warm, weniger Touristen, dazu läuft in Jičín das Festival Jičín – Stadt des Märchens.
  • Winter — Trosky ist meist ganz geschlossen, Kost nur an Wochenenden; eher etwas für einen ruhigen Spaziergang um beide Burgen von außen.

Praktischer Tipp zum Schluss

Kauft das Ticket für Kost gleich nach Ankunft auf dem Parkplatz, nicht erst nach der Besichtigung von Trosky — die Führungen haben begrenzte Plätze, und an Sommer-Wochenenden sind die Nachmittagstermine oft schon gegen Mittag ausverkauft. Mit der Reservierung in der Tasche könnt ihr die Pause am Teich dann ruhig etwas verlängern.

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